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 AQUARISTIK
Süßwasser
Meerwasser

 



Meerwasseraquaristik

Der augenscheinlichste Unterschied zwischen Süß- und Meerwasseraquaristik ist der Salzgehalt (gemessen als Dichte, Salinität oder Leitwert). Jedoch ist dies der in der Praxis bei weitem am einfachsten zu kontrollierende Faktor, der über das erfolgreiche Betreiben eines Meerwasseraquariums entscheidet. Viel wichtiger und komplizierter zu handhaben sind Wasserwerte wie Magnesium-, Calcium-, Nitrat- und Phosphatgehalt, sowie die Karbonathärte und der pH-Wert. Diese sind in allen marinen Lebensräumen nahezu identisch und aufgrund der riesigen Wassermassen quasi schwankungsfrei.

Zum erfolgreichen Betreiben eines Meerwasseraquariums muss neben den chemischen Parametern große Aufmerksamkeit auf die physikalischen Umstände in der Natur gelegt werden. Hohe Beleuchtungsintensitäten in den korrekten Spektren sowie eine starke Wasserumwälzung sind die wichtigsten Schlüssel, um den Tieren ihre gewohnte Umgebung zu simulieren.

Mittlerweile haben sich verschiedene Systeme entwickelt ein Meerwasseraquarium zu betreiben, die alle dem Nährstoffabbau dienen (und teilweise noch anderen Funktionen) und von denen man keines als das "Beste" bezeichnen könnte und deren Funktionsweise, Aufbau und Betrieb auf einigen Seiten im Internet beschrieben sind (Suchbegriffe: Berliner System, Jaubert-System, Deep Sand Bed, Zeovith-Methode, Miracle Mud, Algenrefugium). Klassische Filter wie in der Süßwasseraquaristik haben sich nicht durchgesetzt.


 
 

Letzte Änderung am Montag, 6. Februar 2012 um 15:16:24 Uhr.